Neue Büroflächen, neue Spitzenpreise

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Mittlerweile zahlt man in den Hamburger Top-Lagen 25 Euro pro Quadratmeter – Gleichzeitig sinkt der Leerstand!

Im vergangenen Jahr ist die Spitzenmiete für Büroflächen nach langer Stagnation wieder gestiegen, um 50 Cent auf 25 Euro pro Quadratmeter. Paradoxerweise hat sich der Leerstand gleichzeitig vermindert. Die Zahl von nicht zu vermietende Flächen sank um einen Prozent auf 760.000 Quadratmeter. Somit sank die LEerstandsrate auf 5,5% aller Flächen. „Da in diesem Jahr insbesondere in der City weitere hochpreisige Büroflächen im Topsegment auf den Markt kommen, wird die Spitzenmiete weiter steigen“, sagt Oliver Horstmann, Mitglied der Geschäftsleitung bei Engel & Völkers Commercial.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 535.000 Quadratmeter Büroflächen in Hamburg von den großen Gewerbemaklern vermittelt – 5000 Quadratmeter als noch im Jahr 2014. Dank Euler Hermes in Bahrenfeld, die größte Transaktion des Jahres 2015, belegte der Hamburger Westen, zwei Plätze hinter der City im Ranking, mit 14,3 % (6,3% im Vorjahr). Die City liegt bei knapp 25%. preisanstieg

2015 hat sich das Verkaufsvolumen von gewerblichen, Büro-, Handels- und Hotelimmobilien insgesamt um zehn Prozent auf vier Milliarden Euro erhöht, laut er Maklerfirma Grossmann & Berger (G&B).

Begehrte Bezirke im Fokus der Investoren

„Nur im Jahr 2007 lag dieser Wert höher“, sagt Axel Steinbrinker, Geschäftsführer von G&B.
Die zentralen Teilmärkte City, City Süd/St. Georg und HafenCity lagen im Fokus der meisten Investoren. Genau diese Stadtteile machen die Hälfte des gesamten Transaktionsvolumens aus. Im letzten Jahr wurden allein in der Hamburger Innenstadt 35 Objekte mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden Euro verkauft, unter anderem das ehemalige Axel-Springer-Haus, das für knapp 130 Millionen Euro von der Stadt selbst gekauft wurde und in welches das Bezirksamt Mitte zieht.

Die größte Transaktion im vierten Quartal fand im Bereich City Süd und St. Georg statt. Die derzeit im Bau befindliche Projektentwicklung SonninKontor mit vier Finanzämtern als Mieter (Nordkanalstraße 22 und 24) wurde von dem Projektentwickler August Prien für einen zweistelligen Millionenbetrag an die R+V Versicherungsgruppe veräußert.

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